Warum BEW-Machbarkeitsstudien jetzt entscheidend sind
Viele Kommunen stehen aktuell vor der Frage: Wie geht es nach der kommunalen Wärmeplanung konkret weiter? Genau hier setzen BEW-konforme Machbarkeitsstudien und Transformationspläne an – sie bilden die Brücke zwischen langfristiger Strategie und tatsächlicher Umsetzung.
- Welche Wärmenetz-Optionen sind technisch möglich?
- Welche Varianten sind wirtschaftlich tragfähig?
- Welche Ausbaustufen können realistisch und förderfähig umgesetzt werden?
Ziel ist nicht nur eine ausformulierte Analyse, sondern eine konkrete, wirtschaftlich bewertbare und BEW-förderfähige Projektplanung – Grundlage für die Wärmewende vor Ort.
Was ist eine BEW-Machbarkeitsstudie?
Eine BEW-Machbarkeitsstudie prüft, ob ein neues Wärmenetz technisch, wirtschaftlich und förderfähig nach den Vorgaben der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) umgesetzt werden kann. Beide Formate – Machbarkeitsstudien für neue Netze und Transformationspläne für bestehende Netze – folgen einem sehr ähnlichen Aufbau: Sie vergleichen verschiedene Versorgungsoptionen, analysieren Kosten, CO₂-Minderung und Ausbaustufen und schaffen damit eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Kommunen und Stadtwerke. Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen stellt das BAFA bereit.
End-to-End: Wie der digitale Zwilling BEW-Projekte beschleunigt
Strategie (kommunale Wärmeplanung) – digitale Modellierung & Variantenentwicklung
Schon in frühen Schritten modellieren wir nicht nur Eignungsgebiete, sondern entwickeln konkrete Ausbaustufen und vergleichen erste Versorgungsvarianten – etwa zentrale vs. dezentrale Lösungen oder unterschiedliche Ausbauphasen. Das erleichtert den Einstieg in die Planung einer BEW-Machbarkeitsstudie deutlich.


Planung – BEW-Machbarkeitsstudien und Transformationspläne
Auf unserer Plattform konzipieren wir vom Grobentwurf bis zum Feinentwurf unterschiedlichste Versorgungsoptionen – inklusive zeitreihenbasierter Simulation, hydraulischer Netzberechnung und variabler Betreiber- und Geschäftsmodelle. Die Varianten werden entlang der Anforderungen unserer Kund:innen – z. B. CO₂-Minderung, Investkosten, Anschlussquote oder Energiepreisstruktur – systematisch verglichen.
Umsetzung – digitale Öffentlichkeitsarbeit & Vertriebsprozesse
Der Sprung in die Umsetzung gelingt über gezielte digitale Kampagnen: Bürger:innen und Gewerbe können individuell prüfen, ob ein Anschluss sinnvoll ist, welche Maßnahmen nötig wären und welche Tarife gelten.
➜ Best-Practice Beispiel Löffingen: Bürger:innen erhielten über die greenventory Plattform individuelle Infos zu möglichen Netzanschlüssen.
➜ Best-Practice Beispiel EWR: Der Energieversorger integrierte weitere Wärmeprodukte (z. B. Heizungstausch) in die Plattform – mit Erfolg bei der Kundengewinnung und -bindung. (Heatfind plattform bei EWR-One)


Betrieb – IoT-Daten & lernender digitaler Zwilling
Im Betrieb fließen Live-Daten (z. B. Lastgänge, Rücklauftemperaturen) zurück in die greenventory Plattform. Dadurch wird der digitale Zwilling zum lernenden System – künftige Netzerweiterungen oder Effizienzmaßnahmen können direkt darauf aufbauen.
Technik, Wirtschaft und Koordination gehören untrennbar zusammen
Erfolgreiche BEW-Projekte entstehen dort, wo technische Machbarkeit, wirtschaftliche Tragfähigkeit und Akteurskoordination zusammenspielen – und genau das ermöglicht unsere digitale Plattform:
- Technische Tiefe: Detaillierte Netzentwürfe, Gebäudeanschlussanalysen und Energieflussmodelle in beliebiger räumlicher Tiefe – von Quartier bis Kommune.
- Wirtschaftliche Bewertung: Förderlogik und dynamische Kostenmodelle sind integriert, etwa zur Bewertung von Wärmepreisen, Erzeugungskosten oder Investitionspfaden.
- Koordination: Stadtwerke, Kommunen, externe Gutachter und Politik arbeiten über eine gemeinsame, von greenventory konzipierte digitale Plattform – mit identischer Datenbasis und klarer Aufgabenverteilung.
Medienbruchfrei planen: Warum ein digitaler Prozess Zeit und Kosten spart, vom Zielbild bis zum Betrieb
Was unser Ansatz besonders macht: Der digitale Zwilling von greenventory sorgt nicht nur für bessere Ergebnisse – er verbindet alle Projektphasen zu einem durchgängigen, medienbruchfreien Prozess. Planungen, die aus der Wärmeplanung kommen, fließen direkt in BEW-Studien. Anschlussberechnungen aus Studien werden Grundlage für Vertriebsansprache. Betriebsdaten werden zum Feedback für Planungserweiterungen.
➜ Ergebnis: BEW-Projekte werden greifbar, förderfähig und umsetzbar – in realistischen Zeiträumen und mit hoher Akzeptanz.
Fazit: BEW-Machbarkeitsstudien als Schlüssel für die lokale Wärmewende.
greenventory verbindet strategische Zielbilder, präzise Planung und aktivierende Umsetzung. So werden aus Ideen reale Projekte – auf Basis von Daten, Szenarien und echter Zusammenarbeit.