Spartenübergreifende Transparenz über alle Baumaßnahmen
Netzausbau, Leitungserneuerung und Straßensanierung werden bislang weitgehend getrennt geplant, mit wiederholten Aufgrabungen als Folge. Das Modul Baustellenkoordination führt Planungs- und Bestandsdaten im Digitalen Zwilling zusammen und macht alle Vorhaben der kommenden Jahre spartenübergreifend auf einer Karte sichtbar.
Kommunale Ämter koordinieren Baumaßnahmen frühzeitig und behalten die Kontrolle über Aufgrabeverbote und Sperrfristen. Netzbetreiber und Versorger erkennen Möglichkeiten zur Mitverlegung, nutzen Trassen gemeinsam und senken ihre Tiefbaukosten.
Was das Modul leistet
Funktionsumfang im Überblick

Interaktive Karte und Zeitplan
Alle Vorhaben mit Ort, Zeitraum und Zuständigkeit, kartenbasiert und als Balkenplan zur Terminabstimmung.
Automatische Kollisionsprüfung
Laufender geometrischer und kalendarischer Abgleich neu gemeldeter Maßnahmen gegen bestehende Baustellen sowie gegen kommunale Aufgrabeverbote und Sperrfristen.
Mitverlegungsassistent
Benachrichtigung potenziell interessierter Infrastrukturbetreiber bei neuen Tiefbaumaßnahmen zur Prüfung einer gemeinsamen Trassennutzung.
Digitale Abstimmungs- und Freigabeprozesse
Stellungnahmen direkt am Kartenobjekt, konfigurierbare Benachrichtigungen und dokumentierter Abstimmungsverlauf.
Einbindung externer Beteiligter
Meldung georeferenzierter Baupläne per Drag-and-drop, angereichert um Dokumente. Die rollenbasierte Zugriffssteuerung gibt Externen ausschließlich freigegebene Ansichten, autorisierte Planer:innen erhalten vollen Zugriff.
Offene Schnittstellen
REST-APIs zur Anbindung an Baustellen- und Verkehrsinformationssysteme sowie Integration bestehender kommunaler Plandaten (sofern bereitgestellt).

