Interkommunale Wärmeplanung im Landkreis Lörrach

Ein Pilotprojekt aus Baden-Württemberg

Kommunale Wärmeplanung in Schwäbisch Hall

Das erste Großprojekt für eine kommunale Wärmeplanung von greenventory ist abgeschlossen: Nach knapp zwei Jahren Arbeit steht der Wärmeplan für den Landkreis Lörrach.

Ein gemeinsames Konzept

Um die kommunale Wärmeplanung anzugehen, haben sich alle 35 Kommunen des Landkreises zusammengeschlossen. Das Ziel: Ein gemeinsames Konzept für eine klimaneutrale Versorgung mit Wärme zu ermitteln. Jetzt folgen die ersten konkreten Maßnahmen.

Der Weg vom Kick-Off bis zur Ausformulierung der nächsten Etappen war lang. Als erster Schritt stand die Ausarbeitung einer validen Datengrundlage auf der Agenda. Wie bei allen Projekten ist es auch bei der kommunalen Wärmeplanung von hoher Priorität, hier sauber zu arbeiten. Unsere Software bündelt Daten aus verschiedenen Quellen und macht sie auf einer Plattform verfügbar, die für alle Stakeholder nutzbar ist. Zu den Datenquellen gehören zum Beispiel Satellitenbilder, Angaben aus dem Zensus, Klimadaten, Daten von Netzbetreibern, Stadtwerken und Kommunen sowie – ganz klassisch – Aufzeichnungen von Schornsteinfegern. Eine Datengrundlage dieser Tiefe kann im Moment nur die Software von greenventory liefern.

Mit der kommunalen Wärmeplanung Potenziale aufdecken

Die kommunale Wärmeplanung ist eines der zentralen Werkzeuge für eine erfolgreiche Energiewende. Der Wärmeverbrauch in Wohnhäusern und Nichtwohngebäuden muss künftig klimafreundlich gedeckt werden. Mit Hilfe einer kommunalen Wärmeplanung werden Potenziale ermittelt und Eignungsgebiete für Wärmenetze sowie Möglichkeiten der dezentralen Wärmeversorgung ausgewiesen.

Wärmebedarf in Schwäbisch Hall

Synergieeffekte durch unterschiedliche Gegebenheiten

Das Beispiel Lörrach stellt eine Besonderheit dar, da die Wärmeplanung für den gesamten Landkreis vorgenommen wurde. Dieser beinhaltet drei große Kreisstädte und 32 Städte und Gemeinden. Mit vielen Akteuren ist die Planung umfangreicher, aber zum Entdecken von Synergieeffekten sind größere Gebiete hilfreicher. Hierzu wurden im Konsortium mit endura Kommunal und Ifok zahlreiche Workshops durchgeführt, um die Öffentlichkeit sowie wichtige Akteure zu beteiligen und Maßnahmen zu identifizieren. Zum Beispiel kann die Abwärme aus dem Chemiewerk in Rheinfelden im Süden auch über die Stadtgrenze hinaus verwendet werden.

Wichtig ist auch: Die Voraussetzungen vor Ort wie auch die gesetzlichen Regularien können sich jederzeit ändern. Daher ist eine Anpassungsmöglichkeit der Daten äußerst wichtig. Mit der Software von greenventory können Sie Änderungen in Echtzeit vornehmen lassen. Die Planung – auch von verschiedenen Szenarien – wird so binnen weniger Klicks möglich. Das ist ein riesiger Vorteil für alle am Projekt beteiligte Parteien.

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Dr.-Ing. Sven Killinger

Gründer, Leiter Geschäftsentwicklung

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