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Kommunale Wärmeplanung: Bessere Förderung bis Ende 2023

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Wärmeplanung

Geänderte Kommunalrichtlinie des Bundes in Kraft – 2024 sinkt die Förderquote

Seit 1. November 2022 profitieren Kommunen in Deutschland von einer verbesserten finanziellen Unterstützung der kommunalen Wärmeplanung. Die Kommunalrichtlinie des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert diesen Weg zur kommunalen Wärmewende nun bis zu 100 Prozent. Aber nicht lange.

Die Wärmeplanung soll in Kommunen die Grundlage für eine treibhausgasneutrale kommunale Wärmeversorgung schaffen und den Prozess dafür anstoßen. Die Erstellung von kommunalen Wärmeplänen durch fachkundige externe Dienstleisterinnen und Dienstleister wird daher nun mit besonders attraktiven Förderquoten finanziell bezuschusst: Bis zum 31. Dezember 2023 können Kommunen 90 Prozent Förderung erhalten. Finanzschwache Kommunen und Antragsstellende aus Braunkohlerevieren profitieren sogar von einer 100-Prozent-Förderung.

Bei einer Antragsstellung ab dem 1. Januar 2024 sinkt der Zuschuss auf 60 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben; für finanzschwache Kommunen und Antragsstellende aus Braunkohlerevieren sind es dann 80 Prozent. Bedingung ist: Es liegt noch kein Fokus- oder Klimaschutzteilkonzept für das Handlungsfeld Wärme- und Kältenutzung vor.

Auch bislang war eine Bundesförderung für die kommunale Wärmeplanung bereits möglich. Kommunenkonnten sich im Rahmen der Kommunalrichtlinie ein Klimaschutzteilkonzept mit integrierter Wärmeplanung bezuschussen lassen. Die Förderung war jedoch deutlich zu niedrig, es gab nur Zuschüsse im unteren bis mittleren fünfstelligen Euro-Bereich. Dies hat sich nun bis Ende nächsten Jahres deutlich verbessert.

Mehr Informationen gibt es bei uns und hier: Wir unterstützen Kommunen bei der kommunalen Wärmeplanung.

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Dr.Ing. Kai Mainzer

Grunder, Leiter, F&F

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